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Deutscher Arbeitsplatzabbau in der Industrie mit Kürzungen von Daimler auf über 80.000 gestiegen

FRANKFURT: Die deutsche Wirtschaft hat eine Rezession vielleicht knapp vermieden, aber der Druck auf die Industrie des Landes lässt nicht nach.
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FRANKFURT: Die deutsche Wirtschaft hat eine Rezession vielleicht knapp vermieden, aber der Druck auf die Industrie des Landes lässt nicht nach.

Die Daimler AG hat diese Woche angekündigt, 10 Prozent der Führungspositionen in ihrem Mercedes-Konzern zu streichen, und damit den in diesem Jahr angekündigten Stellenabbau im gesamten deutschen verarbeitenden Gewerbe nach Bloomberg-Berechnungen auf über 80.000 zu steigern.

Unternehmen von der Volkswagen AG bis zur Siemens AG lassen die Arbeiter los, da die leistungsstarke deutsche Automobilindustrie mit einer Verlagerung hin zu Elektrifizierung und selbstfahrenden Autos zu kämpfen hat und Hersteller von Maschinen und Robotern von langsameren Exporten und Handelsstreitigkeiten betroffen sind.

Während die Arbeitslosenquote des Landes mit 5 Prozent nahe ihrem historischen Tief bleibt, steigt die Zahl der Freiberufler und die Kurzarbeit schleicht sich seit letztem Jahr an. Insbesondere Automobilunternehmen haben auch damit begonnen, Tausende von Arbeitsplätzen abzubauen. Alleine Daimler hat zugesagt, die Personalkosten um mindestens 1,4 Milliarden Euro zu senken – ein potenzielles Risiko für weitere Arbeitsplätze.